Satzung der Zukunftswerkstatt-Quantensprung e.V.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

  1. Der Verein trägt den Namen Zukunftswerkstatt-Quantensprung und führt nach seiner Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz e.V.
  2. Er hat den Sitz in 82402 Seeshaupt
  3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  4. Der Verein untersteht keiner Kirche, politischen Organisation, Firma oder Institution, ist eigenständig und unabhängig.

§ 2 Vereinszweck

  • Das Ziel des Vereins Zukunftswerkstatt-Quantensprung ist:
    Kinder, (aber auch Erwachsene) mit besonderen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern und zu unterstützen.
    Auf diese Weise soll diesen Menschen ermöglicht werden, ihr kreatives Potential als selbstbewusste Impulsgeber in die Gesellschaft einzubringen und nicht als Außenseiter oder Opfer am Rand zu stehen.
  • Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
  • Vermittlung von geistigen, menschlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Werten
  • Organisation und Durchführung von Wochenend- und Freizeitaktivitäten
  • Reisen und Projekte – auch mit Kindern aus anderen Kulturen – zur Erweiterung der Denk- und Handlungsstrukturen
  • Veranstaltung von Vorträgen, Workshops, Seminaren, Lehrgängen mit eigenen und fremden Lehrkräften, zur Persönlichkeitsentwicklung und für einen bewussten ökologischen Umgang mit der Erde
  • Öffentlichkeitsarbeit, Verbreitung von Informationen über Fragen einer positiven Lebenseinstellung und der Gesunderhaltung.
  • Angebot und Finanzierung von alternativen Therapiemöglichkeiten
  • Aufbau eines Zentrums für eine zukunftsorientierte Lebensgestaltung
  • Beteiligung an und Kooperation mit anderen geeigneten Institutionen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins einschließlich etwaiger Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Erstattung von nachweisbaren Aufwendungen für den Verein und die Zahlung von Vergütungen z.B. für Pädagogen, Seminarleiter und Organisatoren von Veranstaltungen werden durch die vorstehenden Bedingungen nicht berührt.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Im Verein gibt es ordentliche Mitglieder, fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder.
  2. Ordentliches Mitglied kann jede natürliche und unbeschränkt geschäftsfähige Person werden, die bereit ist, den Verein durch ihre Aktivität zu unterstützen. Die ordentliche Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen, sowie zur Ausübung des Antrags, Auskunfts- und Stimmrechtes in der Mitgliederversammlung, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt.
  3. Förderndes Mitglied kann jede natürliche und unbeschränkt geschäftsfähige Person werden, die Zweck und Arbeit des Vereins in ideeller und/oder materieller Weise unterstützt. Darüber hinaus können auch juristische Personen förderndes Mitglied werden. Die fördernde Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sowie zur Ausübung des Antrags- und Auskunftsrechtes, nicht jedoch zur Ausübung des Stimmrechtes.
  4. Die Ehrenmitgliedschaft kann natürlichen Personen verliehen werden, die sich um die Vereinszwecke besonders verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung ernannt. Die Ehrenmitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sowie zur Ausübung des Antrags- und Auskunftsrechtes, nicht jedoch zur Ausübung des Stimmrechtes.
  5. Die Mitglieder verpflichten sich, keiner Sekte oder Organisation anzugehören, deren ausdrücklicher Sinn oder/und Zweck im direkten Gegensatz zu den Überzeugungen oder Sinn und Zweck des Vereins steht.
  6. Kinder und Jugendliche dürfen gerne am Vereinsleben teilnehmen.
  7. Die Mitgliedschaft ist nicht auf andere Personen übertragbar und nicht vererblich.
  8. Die Ausübung der Rechte der Mitgliedschaft kann nicht einem anderen überlassen werden, die Abgabe der Stimme bei der Mitgliederversammlung kann bei Verhinderung jedoch schriftlich oder per Mail erfolgen.
  9. Mitglieder oder Nichtmitglieder, die bei oder für Arbeiten im Verein ohne Zustimmung des Vorstandes/bzw. der Mitgliederversammlung handeln, sind bei Vergehen oder Schadensverursachung selbst verantwortlich und müssen dafür haften.
  10. Die ordentliche und die fördernde Mitgliedschaft wird nach dem Ausfüllen eines Aufnahmeantrags des Vereins, vom Vorstand schriftlich bestätigt. Über die Annahme des Aufnahmeantrages entscheidet der Vorstand und benachrichtigt den Bewerber durch eine schriftliche Mitteilung. Ein Aufnahmezwang besteht für den Verein nicht. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.
  11. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
    1. Austrittserklärungen sind mit einer 3-monatigen Frist zum Ende des Geschäftsjahres schriftlich an den Vorstand zu richten.
    2. Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Einen Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes kann jedes ordentliche Mitglied an den Vorstand richten. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.
  12. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.

§5 Haushalt

  1. Der Verein erfüllt seinen Haushalt:
    1. Durch Spenden und Zuwendungen der Mitglieder, Fördermitglieder und Ehrenmitglieder, sowie durch Spenden und Zuwendungen anderer, nicht zum Verein gehörender Personen, Firmen, Organisationen, Spender, Förderer oder Einrichtungen.
    2. Durch evtl. Erträge seines Besitzes.
    3. Eine geldliche Beitragspflicht besteht für Mitglieder nicht.
    Die Verwaltung des Besitzes, der Vereinskasse und des Vereinskontos obliegt dem Vereinsvorstand. Der Vereinsvorstand hat sich dabei an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu halten.
  2. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und/oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten; Aufwendungen (Bürozubehör, Fahrtkosten, Spesen, Verpflegung, Unterkunft) können an Mitglieder und auch an Nichtmitglieder erstattet werden, hierzu bedarf es der Bewilligung des Vorstandes.
    Mitglieder die vollzeitlich, teilzeitlich oder/und hauptberuflich für den Verein tätig sind dürfen eine Vergütung im Rahmen der allgemein üblichen Entlohnung erhalten. Ob, wie viel, und für welche Arbeit entscheidet der Vorstand unter Berücksichtigung der bestehenden Arbeitsgesetze.
  3. Die Angelegenheiten in §5 Nr. 2 müssen auf gesonderten Belegen in ausreichender Form schriftlich festgehalten werden. Die Buchführung darüber ist aufzubewahren.

§ 6 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind
  2. der Vorstand
  3. die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand

  1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus der/m 1. Vorsitzenden, der/m 2. Vor-sitzenden und dem/der Schatzmeister/in.
    Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder vorher geladen und wenigstens zwei Vorstandsmitglieder erschienen sind. Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt.
    Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.
  3. Der Vorstand ist für alle Aufgaben zuständig, die sich aus der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben. Dies sind vornehmlich die Vertretung und Geschäftsführung des Vereins. Im Rahmen ihrer Geschäftsführungsbefugnis sind die einzelnen Mitglieder des Vorstandes von den Bestimmungen des §181 BGB befreit.
  4. Die Führung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einem Geschäftsführer übertragen, der im Rahmen einer vom Vorstand zu beschließenden Geschäftsordnung handelt. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich einzuberufen.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 2/3 der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 3 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
    Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Schriftführer wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.
  4. Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
    Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt einen Rechnungsprüfer, der weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehört und auch nicht Angestellte des Vereins sein darf, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.
  5. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Ordentliche Mitglieder, die ihre Stimme schriftlich oder per Mail abgegeben haben, gelten als erschienen.
  6. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorstandes.

§ 9 Satzungsänderung

  1. Für Satzungsänderungen ist eine ¾ Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich. Ordentliche Mitglieder, die ihre Stimme schriftlich oder per Mail abgegeben haben, gelten als erschienen. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
  2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

§ 10 Beurkundung von Beschlüssen

  • Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

§ 11 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

  1. Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾ Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Ordentliche Mitglieder, die ihre Stimme schriftlich oder per Mail abgegeben haben, gelten als erschienen. Der Beschluss kann nur nach einer Ankündigungfrist von mindestens 3 Wochen, im Rahmen der Einladung zur Mitgliederversammlung, gefasst werden.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an ein anderes, in der Mitgliederversammlung zu bestimmendes gemeinnütziges Kinderprojekt, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.